Fragen & Antworten

Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten & wichtigsten Fragen zu Rent a Stift

 

Die Betriebe stellen den Lernenden bis zu fünf Halbtage für Einsätze zur Verfügung.

Rent-a-Stift stellt für alle beteiligten Lernenden, Schülerinnen und Schüler eine grosse Bereicherung dar. Es profitieren aber auch die Betriebe und Unternehmen, da sie mit den Lernenden über ideale Botschafterinnen und Botschafter verfügen, die auf ihre Branche und ihren Lehrbetrieb aufmerksam machen, über freie Lehrstellen und weitere Angebote informieren und generell das Interesse bei den Schülerinnen und Schüler wecken. Die Lernenden lernen auch, selbstsicher und verantwortungsbewusst vor einem grösseren Publikum aufzutreten und auch die Organisationskompetenz und das Tragen von Mitverantwortung werden gesteigert.

Wer bereit ist einen kleinen Teil seiner Freizeit in 3-4 Schulungsabende, von Ende Januar bis Mitte März, zu investieren und Berufsbildner von der Teilnahme am Projekt zu überzeugen, ist herzlich willkommen.

Die Lernenden stellen sich mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation oder entsprechenden Foliensätzen vor und zeigen ihren Berufsweg auf. Sie berichten über die Lehrstellensuche, über ihren ersten Ausbildungstag, über physische und psychische Anforderungen, über ihre Erfahrungen im Arbeitsalltag, über die Sonnen- und Schattenseiten in Beruf und Schule und auch über ihre persönlichen Berufsziele. Sie ermutigen die Zuhörenden und erklären, warum die Lehre eine feine Sache ist. Im zweiten Teil stellen sie sich dann den Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Weil sie ein oder zwei Jahre vorher ebenfalls vor dem Berufseinstieg standen. Sie kennen die Situation der Schülerinnen und Schüler aus eigener Erfahrung. Das macht ihre Aussagen glaubwürdig. Ausserdem sprechen sie dieselbe Sprache wie ihr Publikum.

Die Berufslernenden sollten offen, motivierend und kritikfähig sein. Sie geben und erhalten jeweils ein schriftliches Feedback zu ihren Einsätzen. Wichtig ist, dass sie öffentliche Auftritte (persönlich vor der Klasse im Schulhaus oder virtuell im Live-Chat) nicht scheuen beziehungsweise bereit sind, diese zu üben und Ängste zu überwinden. Darüber hinaus sollten sie über gute Deutschkenntnisse verfügen und sich ausdrücken können.

An vier bis fünf Schulungsabenden bereiten wir gemeinsam mit ihnen die Präsentationen vor, arbeiten an ihrer Kommunikationsfähigkeit und geben Rückmeldungen. Die Tandems erstellen eine gemeinsame Power-Point Präsentation. Für Fragen zwischen den Einsätzen stehen den Lernenden Coaches zur Verfügung. Seit der Coronapandemie können Schulklassen allenfalls auch einen virtuellen Besuch buchen und sich im Live-Chat mit den Lernenden austauschen. Auch darauf werden die Lernenden gut vorbereitet.

Das Projekt bietet ihnen die Chance, sogenannte Schlüsselqualifikationen einzuüben, also Kompetenzen wie methodisches Vorgehen, Präsentationstechnik oder Kommunikation. Ein solcher Einsatz ist einfach ein tolles Erlebnis und schafft neue Kontakte oder Freundschaften. Kurz gesagt: Es macht Spass. Ausserdem stellen wir den Lernenden am Ende der Einsatzphase ein Attest aus. Dieses Dokument können sie künftigen Bewerbungen beilegen.

Die Schulungen finden am Abend, also in der Freizeit statt. Die eigentlichen Einsätze mit den Schulklassen erfolgen dann jedoch während der Arbeitszeit. Die Betriebe erklären sich bereit, ihre Lernenden an fünf Halbtagen dafür frei zu stellen.

 

Michael Gurtner

Leiter Rent a Stift | Kanton Bern

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